SV Alemannia Thalexweiler

Saison 2006/2007

Allgemeines

Unsere erste Mannschaft spielte in dieser Saison in der Landesliga Nordost. Ausführlichere Informationen zur Liga können im Ligamanager (in der Rubrik „Aktive“) eingesehen werden.

30. Spieltag: SV Alemannia – SV Hofeld 7:3 (3:2)

Auch im letzten Saisonspiel kamen die treuen Alemannenfans wieder voll auf ihre Kosten. In einem wahren Torfestival besiegte unsere Elf den Abstiegsaspiranten aus Hofeld mit 7:3-Toren. Nach verheißungsvollem Beginn mit zahlreichen Chancen auf unserer Seite wurden die Gäste erst nach der Anfangsviertelstunde wach. Bis dahin führten unsere Mannen durch einen schön herausgespielten Treffer von Raphael Schäfer mit 1:0. Ehe man sich versah, lag man dann aber nach 2 Kontern der Gäste und haarsträubendem Defensivverhalten unsererseits mit 1:2 hinten. Doch der an diesem Tage überragende Raphael Schäfer legte noch vor der Pause 2 mal nach und brachte die Alemannen wieder in Front. Als direkt nach dem Seitenwechsel Marco Schmitt auf 4:2 erhöhte, war die Partie gelaufen. Die resignierenden Gäste ergaben sich in ihr Schicksal und weitere Treffer waren aufgrund der drückenden Überlegenheit nur noch eine Frage der Zeit. Marco Schmitt und zweimal der eingewechselte Christian Hero stellten den auch in dieser Höhe verdienten Sieg schließlich her. Mit dem mittlerweile achten Sieg aus den letzten zehn Spielen bauten die Alemannen ihre Siegesserie aus und belegen in der Abschlusstabelle einen hervorragenden dritten Tabellenplatz, der noch bis spät in die Nacht ausgelassen gefeiert wurde. Ein Dank sei an dieser Stelle allen Besuchern der Spiele in der abgelaufenen Saison ausgesprochen. Durch die attraktive und offensive Spielweise hat man sich mittlerweile zum Zuscherkrösus der Liga gemausert. Seit acht (!) Jahren hat man in der Nachtweide kein 0:0 mehr gesehen und wer herzerfrischenden Offensivfußball sehen will, ist auch künftig in der Nachtweide an der richtigen Adresse.

29. Spieltag: SV Rohrbach – SV Alemannia 0:3 (0:3)

Auch beim Angstgegner hielt die Siegesserie unserer Alemannia an. Hochkonzentriert ging man in die Partie und konnte bereits nach 9 Minuten die Führung durch Raphael Schäfer erzielen. Weiter ging es mit Einbahnstraßenfußball Richtung SVR-Gehäuse. Nach fünfzehn Minuten drosch Andreas Caryot aus spitzem Winkel die Kugel zum 2:0 in die Maschen. Hiermit aber nicht genug, denn die Alemannen setzen nach. In einer der bislang besten Halbzeiten zeigte man auch weiterhin Offensivfußball vom Feinsten und die vom überragenden Dirk Scherer organisierte Abwehr ließ keine Chance der Gastgeber zu. Der von Marco Schmitt erzielte Treffer zum 3:0-Halbzeitstand war für die Platzherren noch schmeichelhaft. Im zweiten Abschnitt ging es dann zunächst so weiter. Angriff auf Angriff rollte auf das gegnerische Tor, größte Chancen wurden aber teilweise fahrlässig ausgelassen. Erst in der Schlussviertelstunde ging die Konzentration etwas verloren, die sich aufgebenden Rohrbacher wussten aber kein Kapital daraus zu schlagen. Am Ende blieb es beim hochverdienten Erfolg unserer Alemannia, die aus den letzten acht Spielen 20 von 24 möglichen Punkten auf der Haben-Seite verbuchen konnten.

28. Spieltag: FC Freisen – SV Alemannia 2:2 (0:0)

Gegen die Überraschungself der Rückrunde erreichte unsere erste Mannschaft ein glanz­loses, wenn auch verdientes Unentschieden. Besonders im ersten Abschnitt merkte man beiden Mannschaf­ten an, dass es um nichts mehr ging. Aufgrund des zerfahrenen Spiels blieben Torszenen auf beiden Seiten Mangelware. Erst nach dem Seitenwechsel erwachten zunächst die Einheimischen und gingen beherzter in die Zweikämpfe. Lohn der Bemühungen war dann auch das 1:0 durch einen 16-Meter-Schuss. Erst als die Gastgeber dann in der 73. Minute den zweiten Treffer folgen ließen, schien ein Ruck durch die Caryot-Schützlinge zu gehen. Die Zweikämpfe wurden nun angenommen und die stark abbauenden Einheimischen wurden in deren Hälfte eingeschnürt. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten. Christian Hero köpfte eine Flanke von der rechten Außenbahn schulmäßig zum Anschlusstreffer ein. Nur eine Minute später setzte sich Andreas Caryot gegen seinen Gegenspieler durch und markierte aus spitzem Winkel den Ausgleichs­treffer. Der FCF brach nun völlig ein, brachte das letztendlich verdiente Unentschieden aber über die Zeit.

27. Spieltag: SV Alemannia – SV Humes 5:1 (3:1)

In einer ebenso einseitigen wie niveauarmen Begegnung kam unsere erste Mannschaft über einen Arbeitssieg gegen den Abstiegskandidaten aus Humes. Erwähnenswert aus der ersten Hälfte waren eigentlich nur die wunderschön herausgespielten Tore durch Raphael Schäfer sowie zweimal Marco Schmitt. Ansonsten wurde lediglich Fußball-Magerkost geboten. Auch nach dem Seitenwechsel setzte sich der Sommerfußball zunächst fort. Man hatte den Eindruck, dass unsere Mannen nicht wollten und die Gäste nicht konnten. Obwohl unsere Elf in der zweiten Hälfte auf ein Tor spielte und auch mehrere klare Einschussmöglichkeiten hatte, blieb doch vieles Stückwerk. Die wenigen gelungenen Spielzüge brachten dann auch immer wieder Gefahr für das gegnerische Gehäuse. So auch in den letzten 5 Minuten, als der eingewechselte Andreas Caryot noch zweimal per Kopf zum letztlich nie gefährdeten 5:1-Sieg traf.

26. Spieltag: VfL Primstal – SV Alemannia 2:2 (0:1)

Beim abstiegsbedrohten VfL Primstal kam unsere Elf zu einem verdienten Unentschieden und konnte somit den fünften Tabellenplatz verteidigen. Die frühe Führung durch Christian Hero schockte die Hausherren zunächst. Erst nach 20 Minuten rappelten sich diese auf und übernahmen so langsam das Geschehen. Chancen blieben bis zum Pausentee jedoch auf beiden Seiten Mangelware, so dass die knappe Führung bis zur Halbzeit noch Bestand hatte. Direkt nach dem Wiederanpfiff rannte der VfL bedingungslos an und wurde klassisch ausgekontert. Zwei hieraus resultierende hundertprozentige Torchancen wurden von unserer Seite jedoch kläglich vergeben. Durch einen umstrittenen Foulelfmeter konnten die Platzherren dann in der 65. Minute ausgleichen. Nur wenige Minuten später erzielte Raphael Schäfer nach einer Ecke die erneute Führung. Zehn Minuten vor dem Abpfiff gelang den tapfer kämpfenden Einheimischen aber doch noch der Ausgleich.

25. Spieltag: SV Alemannia – SV Elversberg 2 3:1 (2:0)

Mit einer in allen Belangen überzeugenden Leistung entzauberte unsere Alemannia den Tabellenführer aus Elversberg und brachte diesem nach 23 Spielen ohne Niederlage die zweite Saisonschlappe bei. Während die Gäste mit 5 Profis aufliefen, kompensierte Andreas Caryot die verletzungsbedingten Ausfälle mit A-Jugendlichen. Dies erwies sich im Nachhinein als äußerst effektiv, denn die eingesetzten Florian Groß und Marco Wallscheid lieferten Top-Leistungen ab. Nachdem man den Anfangsrespekt vor der spielerischen Dominanz des Gegners abgelegt hatte, setzte man wie immer auf Offensive und konnte gleich die erste Chance nutzen. Nach einem Eckball von Jan Riehm köpfte Matthias Schmitt völlig freistehend zur Führung ein. Hiernach brannten die Alemannen ein wahres Feuerwerk ab, standen bombensicher in der Abwehr und zeigten Kombinationsfußball vom Feinsten. Einen mustergültig vorgetragenen Konter über Jan Riehm und Marco Schmitt schloß Andreas Caryot mit dem 2:0 ab. Selbiger hatte dann wenig später die Chance zum vorentscheidenden 3:0, doch er scheiterte per Elfmeter. Selbst als die Gäste kurz nach dem Wiederanpfiff verkürzen konnten, brachte das unsere Elf nicht aus dem Konzept. Nur wenige Minuten später stellte Marco Wallscheid mit einem fulminanten Kopfball den alten 2-Tore-Abstand wieder her. Die SVE zeigte nur noch wenig Gegenwehr und unsere Mannen hätten bei konsequenter Chancenverwertung sogar noch höher gewinnen können. Am Ende blieb es allerdings beim hochverdienten 3:1-Erfolg. Wer´s nicht gesehen hat, hat was verpasst.

24. Spieltag: DJK Ballweiler/W. – SV Alemannia 3:5 (2:1)

Beim Tabellendritten aus Ballweiler siegte unsere Elf verdientermaßen und konnte den vierten Erfolg in Serie verbuchen. Von Beginn an zeigte man, dass man gewillt war, die Punkte mit nach Hause zu nehmen. Resultierend aus ei­ner spielerischen Überlegenheit ergaben sich auch erste Chancen, die aber nicht genutzt werden konnten. Die Einheimischen machten es besser und ka­men Mitte der ersten Hälfte mit ihrer ersten Gelegenheit zum Führungstreffer. Nur eine Minute später konnte Marco Schmitt nach Zucker­pass von Mike Ber­wian aber ausgleichen. Direkt nach dem Wiederanpfiff kamen die Gastgeber nach einer Standardsituation zur erneuten Führung. Hiernach drehten unsere Mannen mächtig auf und konnten den Rückstand binnen 20 Min. in eine 5:2-Führung verwandeln. Schnelles direktes Spiel und wunderschön her­aus­gespielte Treffer kennzeichneten in dieser Phase das Spiel der Alemannen. In der Folgezeit wurde durch einige vergebene Chancen sogar eine höhere Füh­rung verspielt. Doch das wäre des Guten zu viel gewesen, denn auch die DJK hatte auch noch gute Gelegenheiten. Mit einem Eigentor kamen die Hausher­ren kurz vor dem Ende noch einmal heran, doch am verdienten Erfolg unserer Elf gab es nichts mehr zu rütteln.

23. Spieltag: SV Alemannia – SVGG. Hangard 6:1 (4:0)

Gegen einen enttäuschenden Tabellenvierten kam unsere erste Mannschaft zu einem nie gefährdeten und in dieser Höhe verdienten Heimerfolg. Man sah unseren Jungs an, dass sie sich einiges vorgenommen hatten. Bereits nach 17 Minuten führte man nach Treffern von Tormaschine Caryot (2) und Roland Rohra mit 3:0. Die schwachen Gäste hatten auch in der Folgezeit keine Chance gegen die stark aufspielenden Alemannen. 3 Minuten vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Raphael Schäfer per Kopf zur 4:0-Pausenführung. Auch nach dem Wiederanpfiff setzten unsere Mannen nach und kamen infolge ihres druckvollen Offensivspiels zu weitern klaren Möglichkeiten. Nachdem Dirk Scherer in der 63. Minute mit einer Gelb-Roten Karte des Feldes verwiesen wurde, kamen die Gäste etwas stärker auf, ohne jedoch zu überzeugen. Unsere Truppe zog sich etwas weiter zurück und startete ein ums andere Mal gefährliche Konterangriffe. In der 70. Minute traf dann Andreas Caryot zum 5:0. Nur eine Minute später nutzten die Hangarder eine Unachtsamkeit in unserer Defensive aus und kamen zum Anschlusstreffer. Kurz vor dem Abpfiff markierte dann erneut Andreas Caryot mit seinem 27. Saisontreffer (!!) den 6:1-Endstand, nachdem er von Jan Riehm mustergültig und uneigennützig bedient wurde.

21. Spieltag: SV Alemannia – Vikt. St. Ingbert 4:0 (3:0)

Nach dem schwachen Spiel in Schiffweiler zeigte sich unsere Alemannia gut erholt und bezwang den Tabellenvorletzten aus St. Ingbert ohne Mühe mit 4:0-Toren. Bereits in der ersten Minute ergab sich die Führungschance, doch Andreas Caryot vergab knapp. Nur sechs Minuten später machte er es bes­ser um köpfte eine Freistoß-Vorlage von Markus Zangerle zur Führung in die Maschen. Diese konnte unser Spielertrainer in der 18. Minute per Foulelfmeter auf 2:0 ausbauen. Die aufgrund des fantastischen Wetters zahlreich erschienenen Zuschauer sahen auch weiterhin Einbahnstraßenfußball mit schönen Kombinationen und guten Möglichkeiten für unser Team. In der 39. Minute erhöhte Raphael Schäfer nach Dewes-Flanke auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel kamen dann zunächst die Gäste, die in der ersten Hälfte zu keinem Torschuss kamen, etwas stärker auf und sogar zu ersten Torgelegenheiten, die sie allerdings nicht nutzen konnten. Besser machte es erneut Andreas Caryot, der zum 4:0-Endstand vollstrecken konnte. Die Partie verflachte nun zusehends, unsere Mannen wollten und die Gäste konnten nicht. Am Ende stand ein deutlicher und ver­dienter Erfolg für unser Team, der Selbstvertrauen für die kommenden schweren Aufgaben geben sollte.

 

20. Spieltag: FSG Schiffweiler – SV Alemannia 5:1 (4:0)

Nach einer desolaten Vorstellung unterlag man beim Tabellennachbarn aus Schiffweiler mit 1:5-Toren. Schier Unglaubliches trug sich im ersten Durchgang zu: Die Einheimischen erzielten aus vier Standardsituationen vier Treffer. Unterstützt durch den böigen Wind schoss man aus allen Lagen und stürzte Keeper Brachmann von einer Verlegenheit in die nächste. Höhepunkt war ein Freistoß aus ca. 50 (!!!) Metern, der gegen die Latte klatschte. Unsere Elf präsentierte sich hilf- und ideenlos und ließ die Tugenden aus dem Pokalspiel gegen Hasborn gänzlich vermissen. So war das Spiel bereits zum Halbzeitpfiff entschieden. Nach dem Wiederanpfiff war man zwar das optische überlegene Team, ohne jedoch überzeugen zu können. Nachdem man dann in der 80. Minute sogar den fünften Treffer schlucken musste, betrieb Raphael Schäfer beim Ehrentreffer in der Schlussminute nur noch Ergebniskosmetik.

19. Spieltag: SV Alemannia – FC Landsweiler/R. 1:2 (0:1)

Auch im letzten Spiel des Jahres vermochte unsere Mannschaft nicht zu überzeugen und verlor gegen den Tabellennachbarn aus Landsweiler/Reden verdient. Parallelen zum Spiel gegen Lebach waren hierbei unverkennbar. Über eine Stunde lang spielte man pomadig und ließ den letzten Biss vermissen. Vieles blieb nur Stückwerk und gegen das dicht gestaffelte Mittelfeld der Gäste konnte man sich nur selten in Szene setzen. Dass es auch anders geht, zeigte dann die letzte Viertelstunde. Leider lag man zu diesem Zeitpunkt schon mit 0:2 hinten. Durch einen von Marco Schmitt verwandelten Foulelfmeter kam man in der 73. Minute auf 1:2 heran. In der Folgezeit belagerte man das Tor des FCL und kam zu mehreren hochkarätigen Einschussmöglichkeiten. Die größte hiervon vergab ANdreas Caryot per Foulelfmeter. Am Ende blieb es allerdings beim Sieg der Gäste.

18. Spieltag: FV Lebach – SV Alemannia 3:2 (1:0)

Im Stadtderby unterlag unsere erste Mannschaft nicht unverdient mit 2:3-Toren. In einer zerfahrenen Partie hatten die Einheimischen die bessere Anfangsphase und konnten bereits nach zwei Minuten den Führungstreffer erzielen. Bis zur Pause entwickelte sich eine unansehnliche Begegnung, in der unsere Elf zwar Feldvorteile besaß, große Einschussmöglichkeiten blieben auf beiden Seiten allerdings Mangelware. Auch in Hälfte Zwei setzte sich dies zunächst so fort. Der FVL spielte auf Konter, während unsere Mannen vergeblich versuchten, das Abwehrbollwerk zu knacken. Nach zwei haarsträubenden Abwehrfehlern zogen die Platzherren bis Mitte der zweiten Halbzeit sogar auf 3:0 davon. Als jeder dachte, dies sei nun die endgültige Entscheidung, erwachten die Caryot-Schützlinge aus ihrer Lethargie und spielten endlich, wie man es sich eigentlich von Anfang an vorgenommen hatte. Binnen weniger Minuten konnte man durch Tore von Roland Rohra und Marco Schmitt auf 2:3 herankommen. In den letzten zehn Minuten überschlugen sich dann die Ereignisse. Während der FVL leichtfertig seine Konterchancen vergab, hatte unsere Elf gleich mehrfach die Chance zum Ausgleich, doch mit viel Glück und Geschick verteidigte der FVL schließlich den alles in allem verdienten Sieg.

17. Spieltag: SV Alemannia – TuS Steinbach 2:0 (0:0)

Mit einer Energieleistung der besonderen Art wurde der Titelanwärter aus Steinbach mit 2:0-Toren aus der Nachtweide gefegt. Mit minutenlangen Ovationen der Fans wurde eine Klasseleistung aller Akteure in punkto Einsatzwille und Kampfbereitschaft belohnt. Von Beginn an sah man den Alemannen an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollten. Wenn auch spielerisch noch einiges misslang, so ging man doch beherzt in die Zweikämpfe, gab nie einen Ball auf und motivierte sich gegenseitig. Die spielstarken Gäste konnten den chancenarmen ersten Durchgang noch ausgeglichen gestalten; vor allem bei Standardsituationen waren sie gefährlich. Die größte Möglichkeit in Halbzeit Eins bot sich Marco Schmitt, als er alleine vor dem Gästekeeper auftauchte; diesen allerdings anschoss. Mit einem bis dahin gerechten torlosen Remis wurden dann die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich dann ein Spiel auf das Tor des TuS. Dieser hatte im zweiten Durchgang nichts mehr entgegenzusetzen und besann sich auf das Verteidigen des eigenen Tores. Aus einer gut gestaffelten Defensive trugen die Alemannen geschickt ihre Angriffe vor allem über die Außen vor. Eine Viertelstunde vor dem Ende war es dann soweit: Einen Traumpass des erneut starken Frederik Klauck hämmerte Markus Zangerle aus 16 Metern auf´s Tor. Gästekeeper Loos konnte zwar noch parieren, doch Andreas Caryot schob den Abpraller zum vielumjubelten 1:0 ein. Wenige Minuten später schloss Mike Berwian eine Traumkombination über Christoph Rau und Marco Schmitt zum 2:0-Enstand ab. Die Gäste hatten in den Schlussminuten nicht mehr die Moral, der Partie noch eine Wende zu geben, so dass es am Ende beim verdienten Sieg unserer Elf blieb.

16. Spieltag: Bor. Neunkirchen 2 – SV Alemannia 5:0 (2:0)

Nach dem Klassespiel gegen Hofeld in der vergangenen Woche wurde man auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt und verlor, wenn auch um einige Tore zu hoch, verdient. In der ersten halben Stunde sah es zunächst nicht nach einer Niederlage aus, denn unsere Elf diktierte klar das Geschehen, ohne sich allerdings große Möglichkeiten erarbeiten zu können. Durch mehrere Fehler im Defensivverhalten kam Neunkirchen dann in der 30. Minute zum Führungstreffer, die kurz vor dem Seitenwechsel sogar noch auf 2:0 ausgebaut werden konnte. Zu Beginn der zweiten Hälfte zeigten sich unsere Mannen dann erneut bemüht, den letzten Biss ließ man jedoch erneut vermissen. Größtes Manko an diesem Tage war, dass man sich gegen die dicht gestaffelte Borussen-Abwehr nie richtig durchsetzen konnte und sich demzufolge auch keine Einschussmöglichkeiten erarbeiten konnte. Die Einheimischen setzten nun auf Konter, die sie auch in bravouröser Manier vortrugen. Als dann eine Viertelstunde vor Schluss ein Borussen-Spieler mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz musste, ging bei unserer Elf paradoxer Weise überhaupt nichts mehr. Die Platzherren hatten erstaunlicherweise noch mehr Platz und nutzten diesen effizient. So musste man in Überzahl noch drei weitere Treffer schlucken und verlor am Ende mit 0:5. In Anbetracht der schweren Aufgaben in den nächsten Wochen muss sich einiges ändern, will man nicht ins untere Tabellendrittel abrutschen.

15. Spieltag: SV Hofeld – SV Alemannia 1:8 (1:1)

Beim abstiegsbedrohten SV Hofeld konnte unsere Elf einen verdienten Kantersieg einfahren. Wer zur Halbzeit ein solches Ergebnis vorausgesagt hätte, wäre wohl für verrückt erklärt worden, denn bis zu diesem Zeitpunkt waren die Gastgeber ebenbürtig und hatten sogar ein Chancenplus zu verzeichnen. Die zwischenzeitliche Führung des SVH nach einer Standardsituation konnte Andreas Caryot per berechtigtem Foulelfmeter noch vor der Pause egalisieren. Nach dem Wiederanpfiff legten unsere Mannen los wie die Feuerwehr und überrannten die Einheimischen. Innerhalb von 5 Minuten war die Partie gedreht und man führte nach Treffern von Markus Zangerle, Marco Schmitt und Andreas Caryot mit 4:1. Die Platzherren versuchten dann noch einmal dagegen zu halten und wurden klassisch ausgekontert. Mit seinem zweiten Treffer legte Marco Schmitt per Freistoß zum 5:1 nach. In der Schlussviertelstunde kam dann die Zeit der Debütanten. Mit ihren jeweils ersten Saisontreffern trugen sich Thorsten  Altmeyer, Julian Scheid und Mike Berwian in die Torschützenliste ein. Am Ende stand ein aufgrund der zweiten Halbzeit hochverdienter, wenn auch um einige Tore zu hoch ausgefallener Auswärtssieg zu Buche; im Übrigen der erste Sieg beim SV Hofeld und dazu noch der höchste seit Landesligazugehörigkeit.

14. Spieltag: SV Alemannia – SV Rohrbach 2:2 (1:2)

Mit einer der schlechtesten Vorstellungen der laufenden Runde konnte unsere erste Mannschaft gegen die abstiegsbedrohten Gäste aus Rohrbach lediglich ein Unentschieden erreichen. Wie so oft geriet man mit der ersten gefährlichen Aktion des Gegners in Rückstand. Hiernach bestimmte man zwar weitestgehend das Geschehen, zwingende Aktionen blieben allerdings gänzlich aus. Als dann aber Andreas Caryot mit einem herrlichen Drehschuss aus 18 Metern der Ausgleich gelang, hofften alle auf eine Wende. Doch nur wenige Minuten später gelang dem SVR der erneute Führungstreffer. Wie schon beim ersten Gegentor war ein haarsträubender Fehler in unserer Defensive die Ursache. Nach dem Pausentee entwickelte sich dann ein Spiel auf ein Tor. Die Gäste taten fortan nicht mehr viel für das Spiel und igelten sich in ihrer Hälfte ein. Unsere Mannen fanden zunächst kein probates Mittel, den Defensivverbund zu knacken. Erst in der 65. Minute nahm Marco Schmitt einen schönen Pass von Matthias Schmitt auf und schob die Kugel zum erneuten Ausgleich ins Eck. Ähnlich wie im letzten Heimspiel gegen Freisen war man auch weiterhin hoch überlegen, vermochte sich allerdings nicht entscheidend in Szene zu setzen. So plätscherte die Partie bis zu ihrem Ende dahin. Bei unserer Elf war eine gewisse Verunsicherung zu spüren und neben fehlender Aggressivität muss auch das Fehlen des letzten Willens bemängelt werden. Will man das Ziel, ein Platz unter den ersten Fünf erreichen, bedarf es in den nächsten Wochen einer erheblichen Leistungssteigerung.

13. Spieltag: SV Alemannia – FC Freisen 4:3 (2:2)

Gegen den Tabellennachbarn aus Freisen tat sich unsere Elf bis auf die Anfangsviertelstunde sehr schwer und landete schließlich einen glücklichen, wenn auch nicht unverdienten Arbeitssieg. Nachdem Andreas Caryot und Markus Zangerle die erste gute Viertelstunde mit zwei blitzsauberen Treffern krönten, riss im Alemannenspiel plötzlich der Faden. Die Gäste nutzten ihre Freiheiten und kamen noch vor der Pause zum bis dahin verdienten Ausgleich. Als dann direkt nach dem Wiederanpfiff sogar das Führungstor für den FCF fiel, merkte man unseren Mannen die Verunsicherung immer mehr an. Obwohl sich das Geschehen fortan weitestgehend in der Hälfte der Gäste abspielte, konnte man sich klare Torchancen nicht mehr erarbeiten. Fehlpässe und mangelnde Einsatzbereitschaft waren verantwortlich für eine desolate Vorstellung unserer Elf. Als alle schon die zweite Heimpleite in Folge eingeplant hatten, schlug Tormaschine Andreas Caryot noch zweimal zu und führte so eine nicht mehr für möglich gehaltene Wende zum Guten herbei.

12. Spieltag: SV Humes – SV Alemannia 0:4 (0:1)

Beim Tabellenschlusslicht aus Humes fuhr unsere erste Mannschaft einen nie gefährdeten und in dieser Höhe verdienten Sieg ein. Erfreulich ist vor allem die Tatsache, dass man doch noch zu Null spielen kann. Lediglich in den ersten 20 Minuten konnten die Gastgeber das Spiel offen gestalten. Mit der dritten Torchance markierte schließlich Andreas Caryot nach schönem Querpass von Marco Schmitt die 1:0-Führung, die auch noch bis zum Pausenpfiff Bestand hatte. Kurz nach dem Seitenwechsel sahen die Zuschauer dann das schönste Tor des Tages: Eine scharfe Hereingabe von Roland Rohra pflückte Andreas Caryot aus der Luft, spielte mit einer halben Drehung seinen Gegenspieler aus und schob die Kugel am verdutzten Keeper der Humeser zum 2:0 ins Netz. Hiernach vergaben die Platzherren noch eine sehr gute Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Dies sollte allerdings der einzige Torschuss des SVH in der zweiten Hälfte bleiben. Die Alemannen diktierten nun klar das Geschehen und versäumten es mehrmals, die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Gleich reihenweise wurden beste Gelegenheiten ausgelassen. Tor 3 und Tor 4 fielen dann noch kurz vor dem Abpfiff, wobei man beim letzten Treffer den Eindruck hatte, einen Wiederholung des dritten Treffers zu sehen. Einwurf Zimmer, Flanke Schäfer, Kopfball Caryot, Tor lautete jeweils die Reihenfolge. Durch diese Treffer gelang unserem alles überragenden Spielertrainer ein lupenreiner Hattrick und seiner Elf ein wichtiger, wenn auch glanzloser Sieg.

11. Spieltag: SV Alemannia – VfL Primstal 1:2 (0:1)

Wie im Vorjahr verlor unsere erste Mannschaft gegen den Lokalrivalen aus Primstal mit 1:2-Toren. Die Gäste waren mit ihrer Mauertaktik erfolgreich und erzielten mir ihren zwei Torschüssen zwei Treffer. Unsere Elf diktierte über 90 Minuten das Geschehen, konnte sich aber gegen die massive Deckung der Gäste kaum nennenswerte Chancen erarbeiten. Auffällig war die Schwäche bei Standardsituationen. Fast keine der vielen Eckbälle und Freistöße brachte Torgefahr auf. Der Spielaufbau wirkte insgesamt zu pomadig und durchschaubar. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich durch einen 15-Meter-Kracher von Jan Riehm brachte keine Wende zum Besseren, denn bereits im Gegenzug erzielten die Gäste nach einem Eckball den erneuten Führungstreffer. In der Nachspielzeit hatten unsere Fans dann den Torschrei auf den Lippen, doch Gästekeeper Noss fischte einen an sich unhaltbaren Kopfball   von Andreas Caryot noch aus der Torecke. Will man nicht in den Abstiegsstrudel geraten, ist zumindest ein Teilerfolg beim Tabellenletzten aus Humes Pflicht.

10. Spieltag: SV Elversberg 2 – SV Alemannia 1:0 (1:0)

Beim Spitzenreiter aus Elversberg vermochte unsere Elf zu überzeugen, konnte Zählbares jedoch nicht mit nach Hause bringen. In der Anfangsviertelstunde dominierten die Gastgeber eindeutig das Geschehen ohne sich große Tormöglichkeiten zu erspielen. Dies war vor allem ein Verdienst der zuletzt so arg gebeutelten Alemannen-Abwehr. In der 28. Minute schlug es dann aber doch in unserem Gehäuse ein. Über eine schöne Kombination kam der Ball zu Holger Lemke, der zur bis dahin verdienten Führung einschoss. Im zweiten Spielabschnitt drängten dann die Alemannen auf den Ausgleich. Ähnlich wie im ersten Spielabschnitt gelang es uns allerdings auch nicht, große Einschussmöglichkeiten herauszuspielen. Die wenigen Chancen wurden vergeben bzw. vom überragenden Torsteher Lefebre zunichte gemacht. So blieb es am Ende beim alles in allem gerechten Sieg des Tabellenführers. Auf die gezeigte Leistung kann allerdings aufgebaut werden.

9. Spieltag: SV Alemannia – DJK Ballweiler/W. 2:2 (2:1)

Die Zuschauer kamen erneut auf ihre Kosten und sahen eine Klasse-Partie. Im neunten Spiel musste unsere Elf zum achten Mal den Treffer zum 0:1 schlucken; zum vierten Mal mit dem jeweils ersten Torschuss des Gegners (!!!). Hiervon unbeeindruckt zogen die Alemannen ihr gewohnt starkes Offensivspiel auf und kamen auch zu Chancen. In der 13. Minute nahm Spielertrainer Andreas Caryot eine wunderschöne Flanke von Mike Berwian auf und schob zum Ausgleich ein. Auch in der Folgezeit war unser Team spielbestimmend, einzig die schlechte Chancenverwertung war zu bemängeln. Nach einer Standardsituation war kurz vor der Halbzeit dann Markus Zangerle zur Stelle und markierte per Kopf den bis dahin längst überfälligen Führungstreffer. Als man nach dem Wiederanpfiff erneut zwei Großchancen nicht nutzen konnte, kamen die Gäste immer stärker auf und ihrerseits zu Einschußmöglichkeiten. Unsere Mannen ließen sich gegen Ende der Partie immer mehr in die eigene Hälfte zurückdrängen und schafften keine Entlastung mehr nach vorne. In der Schlussminute hatte dann der eingewechselte Florian Mink nach einen schönen Konterangriff die Entscheidung auf dem Fuß, doch er vergab kläglich. Im Gegenzug schaffte die DJK dann doch noch den glücklichen, aber nicht ganz unverdienten Ausgleichstreffer.

8. Spieltag: SVGG. Hangard – SV Alemannia 5:2 (3:0)

Bei der Sportvereinigung aus Hangard gab es auch im vierten Anlauf seit Landesligazugehörigkeit keinen Sieg. Wieder einmal wurde die Anfangsphase komplett verschlafen und nach 25 Minuten schien das Spiel bei 3 Treffern der Hausherren schon entschieden. Haarsträubende Fehler im Defensivverhalten begünstigten allerdings alle 3 Treffer der Einheimischen. Erst nach dem Seitenwechsel wachte unsere Elf auf und rannte wie schon in den letzten Spielen einem aussichtslos erscheinenden Rückstand hinterher. Dies gelang zunächst vortrefflich. Nachdem Andreas Caryot und Marco Schmitt mit 2 blitzsauberen Treffern den Anschluss geschafft hatten, brachte man sich erneut selbst um einen durchaus möglichen Punktgewinn. Nach einem Freistoß von der Mittelinie in den 5-Meter-Raum war keiner unserer Akteure in der Lage, sich zumindest in die Nähe des Balls zu begeben, und so konnte ein Stürmer der Gastgeber seelenruhig einnicken. Unsere Mannen brachten nun nicht mehr die Moral auf, diesen Rückstand erneut zu drehen und mussten in der Schlussminute per Foulelfmeter dann noch den Treffer zum letztlich verdienten 5:2-Endstand hinnehmen.

7. Spieltag: SV Alemannia – FC Uchtelfangen 4:3 (1:2)

Im „Erlebnispark Nachtweide“ wurde den Zuschauern wieder einmal ein Spektakel  geboten. In einer dramatischen Begegnung, die alles bot, was Fußball so interessant macht, schlugen die Alemannen den Lokalrivalen aus Uchtelfangen hochverdient mit 4:3-Toren. Im Gegensatz zu den letzten Partien begann unsere Elf furios und konnte sich bereits in den Anfangsminuten gute Tormöglichkeiten erarbeiten. Doch wie schon in mittlerweile 6 von 7 Spielen geriet man mit dem ersten Torschuss der Gäste in Rückstand. Doch hiermit nicht genug: Nur drei Minuten später erhöhte der FCU auf 0:2. Hiernach startete unsere Elf eine furiose Aufholjagd, doch beste Gelegenheiten blieben zunächst  ungenutzt. Selbst ein Elfmeter durch Spielertrainer Andreas Caryot konnte nicht verwandelt werden. Eine Minute vor dem Seitenwechsel gelang dann Matthias Schmitt nach herrlicher Kombination über drei Stationen der Anschlusstreffer. Nachdem die Gäste direkt nach dem Wiederanpfiff ihrerseits mit einem Pfostenschuss scheiterten, setzten unsere Mannen ihre bedingungslose Offensive fort. Nach einer Stunde war es dann Markus Zangerle, der einen Rückpass von Marco Schmitt zum Ausgleich einschob. Die Vorentscheidung schien dann in der 64. Minute gefallen zu sein. Zunächst sah Ralph Heck die Gelb-Rote Karte und aus dem sich anschließenden Freistoß markierten die Gäste die abermalige Führung. Doch auch in Unterzahl ließ sich die Caryot-Elf nicht beirren und setzte den FCU in dessen Hälfte fest. Angriff auf Angriff rollte auf des Gegners Gehäuse und der 3:3-Ausgleich durch Tormaschine Caryot war die logische Konsequenz. Jetzt wollte man den Sieg und setzte nach. In der 75. Minute fasste sich Raphael Schäfer aus 25 Metern ein Herz und donnerte die Kugel unter die Latte, das 4:3. Die Gäste hatten nun nicht mehr die Kraft und nicht mehr die Moral, das Ergebnis noch einmal zu drehen und so endete die Partie mit einem hochverdienten Sieg unserer Alemannia; ein Sieg des Willens, der durch die schweren Verletzungen von Markus Zangerle und Raphael Schäfer allerdings teuer erkauft wurde.

6. Spieltag: Viktoria St. Ingbert – SV Alemania 4:0 (3:0)

Eine indiskutable Leistung lieferte unsere erste Mannschaft am vergangenen Sonntag bei der Vitoria aus St. Ingbert ab. Als unsere Akteure wach wurden und die Zweikämpfe annahmen, war bereits Hopfen und Malz verloren. Schon nach einer halben Stunde lagen die Einheimischen mit 3:0 in Front. Hierzu benötigten sie lediglich 3 Angriffe, doch in punkto Einsatzwille und Laufbereitschaft machten uns die Viktorianer vor, wie man ein Spiel anzugehen hat. Obwohl auch in der Folgezeit unsere Elf das Spielgeschehen eindeutig dominierte, war ein echtes Aufbäumen nicht erkennbar. Die FCV beschränkte sich auch in Hälfte Zwei aufs Kontern und war hiermit überaus erfolgreich. Dem 4:0 hätten sogar noch weitere Treffer folgen können. Da praktisch mit jedem Konter Torgefahr aufkam, kann man sich denken, wie unser Defensivverhalten an diesem Tage einzuschätzen war. Am Ende stand so eine schmerzliche Niederlage für unsere Elf, die uns nicht aus der Bahn werfen wird. Allerdings sollte man sich Gedanken machen, wie man künftig die Spiele angehen will.

5. Spieltag: SV Alemannia – FSG Schiffweiler 4:1 (2:1)

Gegen den Aufsteiger der Bezirksliga Nord gelang unserer Elf der dritte Sieg in Folge. Dass dieser am Ende hochverdient und in dieser Höhe ausfallen würde, hätte man nach 20 Minuten nicht für möglich gehalten, denn bis zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste verdient mit 1:0 und diktierten eindeutig das Spielgeschehen. Dann aber legte der Alemannen-Express los. In der 26. Minute nutzte Torjäger Andreas Caryot einen Torwartfehler gnadenlos aus und schob aus kurzer Distanz zum Ausgleich ein. Danach rollte Angriff auf Angriff auf das gegnerische Gehäuse, doch beste Einschussmöglichkeiten wurden fahrlässig ausgelassen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel nahm Marco Schmitt einen Traumpass des erneut starken Raphael Schäfer auf, umkurvte den Gästekeeper und lochte zum 2:1-Pausenstand ein. Zu Beginn der zweiten Halbzeit versuchte die FSG das Geschehen wieder an sich zu reißen, doch Gefahr kam nur bei Standardsituationen auf. Wesentlich effektiver präsentierte sich dagegen unsere Elf. Im Gegensatz zum letzten Spiel in Landsweiler/Reden trugen die Alemannen ihre Konter in bravouröser Manier vor und kamen zu etlichen großen Konterchancen. Nachdem Jan Riehm noch am Pfosten scheiterte, war Matthias Schmitt nach herrlichem Zusammenspiel mit Andreas Caryot mit einem Flachschuss in die kurze Ecke zum 3:1 erfolgreich. Nur 5 Minuten später erhöhte erneut Andreas Caryot nach einem schönen Querpass von Raphael Schäfer zum 4:1. Die Gäste ergaben sich nun ihr Schicksal und hatten am Ende noch Glück, dass nicht noch weitere Treffer für unsere Farben fielen.

4. Spieltag: FC Landsweiler/Reden – SV Alemannia 2:4 (1:1)

Die erneut zahlreich mitgereisten Alemannen-Fans sahen einen verdienten Sieg ihrer Elf und zudem ein denkwürdiges Spiel mit sage und schreibe 5 Roten Karten. In den ersten 20 Minuten wirkten die Alemannen noch unkonzentriert; viele einfache Abspielfehler kennzeichneten bis dahin unser Spiel. Die Gastgeber zeig­ten sich dagegen aufgeweckter. Dies auch in der 16. Minute, als der Linienrichter eine klare Abseitsposition anzeigte und unsere Defensivstrategen einfach stehen blieben. Der Pfiff des schwachen Schiris blieb aller­dings aus und so traf der FCL zur 1:0-Führung. Ab diesem Zeitpunkt legten unsere Mannen den Schalter um waren auf einmal hellwach. Schöne über außen vorgetragene Angriffe rollten nun auf das gegnerische Ge­häuse. In der 35. Minute vollendete  Matthias Schmitt eine klasse Kombination per Kopf auf eine Riehm-Flanke zum hochverdienten Ausgleich. Direkt nach dem Wiederanpfiff landete eine verunglückte Hereingabe von Jens Dewes in den gegnerischen Maschen. Doch im direkten Gegenzug konnten die Platzherren den Ausgleich erzielen. Durch dubiose Entscheidungen des Referees kam in der Folge ein Spielfluss nicht mehr zustande. Unsere Elf wollte dennoch den Sieg und erspielte sich eine Vielzahl von Chancen, die allerdings nicht verwertet werden konnten. Nachdem man mehrfach an Torwart, Latte und Pfosten scheiterte, verwan­delte dann Andreas Caryot in der 75. Minute einen vollkommen berechtigten Foulelfmeter zur erneuten Füh­rung. Der FCL warf nun alles nach vorne, kam allerdings lediglich zu einer klaren Chance, die Torsteher Christoph Rau mit Bravour meisterte. Nachdem die Hausherren in der 85. Minute ihren zweiten Akteur mit einer Gelb-Roten Karte verloren, gelang Marco Schmitt in der Schlussminute nach einem Konter noch der 4:2-Endstand. Dann kam jedoch der große Auftritt des total überforderten Referees. Nach einer klaren Tät­lichkeit des gegnerischen Keepers sah Marco Schmitt zur Überraschung aller den Gelb-Roten Karton. In der Nachspielzeit verwies der Unparteiische dann sogar noch zwei weitere Akteure des Feldes wegen Rudelbildung.

3. Spieltag: SV Alemannia – FV Lebach 4:2 (4:1)

Zum Lokalderby fanden etwa 500 Zuschauer den Weg in die Nachtweide. Sie sahen von Beginn an eine hochmotivierte Alemannen-Elf, die gleich zeigte, dass man die Punkte auf jeden Fall behalten wollte. Im Gegensatz zum letzten Heimspiel gegen Neunkirchen 2 nutzte man die sich bietenden Gelegenheiten eiskalt aus. Bereits nach 10 Spielminuten gelang Raphael Schäfer nach schönem Doppelpass mit Marco Schmitt per fulminantem 25-Meter-Schuss der Führungstreffer. Nur 50 Sekunden später erhöhte Spielertrainer Andreas Caryot aus kurzer Distanz zum 2:0. Auch in der Folgezeit kamen die Gäste kaum zum Luftholen. Nur weitere zwei Minuten später erzielte erneut Andreas Caryot durch einen schönen Schlenzer in den Winkel das 3:0. Die völlig konsternierten Lebacher brauchten hiernach eine Weile, bis sie sich von dem Schock der frühen Gegentore erholen konnten. Als nach 30 Minuten Torsteher Christoph Rau einen harmlosen Ball von Torjäger Tarillon zum 1:3 durch die Finger gleiten ließ, keimte beim FVL kurz noch einmal Hoffnung auf. Diese hielt allerdings nicht lange, denn nur 2 Minuten später stellte Markus Zangerle nach einer Riehm-Ecke den alten 3-Tore-Abstand wieder her. Kurz vor bzw. nach dem Seitenwechsel hatte man dann noch weitere Möglichkeiten das Resultat in die Höhe zu schrauben, doch Marco Schmitt scheiterte an Torhüter Müller und Andreas Caryot köpfte gegen die Latte. Hiernach schaltete unsere Elf dann aber zwei Gänge zurück und der FVL kam immer stärker auf. Nachdem Christoph Rau zweimal in höchster Not mit Glanzparaden noch retten konnte, war er gegen den 5-Meter-Schuss von Björn Tarillon in der 65. Minute machtlos. Dieser Treffer gab dem FVL noch mehr Rückenwind. Bis zum Schlusspfiff des sehr guten Referees Fontaine gelang den Gästen allerdings nur noch ein Abseitstreffer, so dass es am Ende beim verdienten Sieg unserer Elf blieb.

2. Spieltag: TuS Steinbach – SV Alemannia 4:0 (0:0)

Beim TuS Steinbach setzte sich die Niederlagenserie auch dieses Jahr fort. Nach einer Stunde Spielzeit sah es allerdings nicht danach aus, denn bis zu diesem Zeitpunkt ließen die hochkonzentriert zu Werke gehenden Caryot-Schützlinge keine einzige Torchance der Einheimischen zu, konnten sich ihrerseits aber auch keine erarbeiten. So sah es lange nach einem torlosen Unentschieden aus und es war klar, dass der Mannschaft ein Erfolg vergönnt war, die den ersten Treffer erzielen würde. In der 67. Minute war es dann soweit. Gleich zwei individuelle Fehler unserer Akteure ermöglichten den Platzherren eine Riesenchance, die sie dann auch im Stile einer Spitzenmannschaft zur 1:0-Führung zu nutzen wussten. Die Konzentration ließ nun bei einigen Alemannen nach und der TuS schaffte nur wenig später den Treffer zum 2:0. Unsere Elf gab sich nicht auf und versuchte nun den Anschluß zu schaffen. Gefährlich wurde es allerdings nur bei Standardsituationen. Gegen Ende gelangen dem Titelaspiranten aus Steinbach sogar noch zwei weitere Treffer. So musste man mit leeren Händen die Heimreise antreten. Der Sieg der Hausherren geht zwar in Ordnung, nach einem Chancenverhältnis von 4:4 ist er allerdings viel zu hoch ausgefallen.

1. Spieltag: SV Alemannia – Bor. Neunkirchen 2 1:1 (0:1)

Zum Saisonauftakt empfing unsere Elf die Reservemannschaft des Oberligisten aus Neunkirchen. Von Beginn an wollte man für klare Verhältnisse sorgen und hatte in den ersten 20 Minuten gleich die ersten Möglichkeiten, doch man war nicht in der Lage aus seinen Chancen zählbaren Erfolg zu erzielen. Die Gäste suchten dagegen ihr Heil in der Defensive. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnten sie sich befreien und erste Konterchancen erarbeiten. Kurz vor dem Seitenwechsel dann der Schock. Nach einer Ecke für uns strömten die Borussen aus und kamen durch einen klug vorgetragenen Konter zum bis dahin nicht unbedingt verdienten Führungstreffer. Mit diesem Ergebnis wurden dann auch die Seiten gewechselt. Wer dann nach dem Wiederanpfiff einen Sturmlauf unserer Elf erwartete, wurde enttäuscht. Man sah den Spielern deutlich die Angst vor einer Auftaktniederlage an. Die Aktionen wurden immer nervöser und die Abspielfehler immer eklatanter. Zudem wurde viel zu wenig über die Außen gespielt und viel zu viel mit langen Bällen operiert. Den Gästen spielte diese Spielweise indes in die Karten, denn sie konnten weiterhin aus einer gut gestaffelten Defensive ihr Konterspiel über die schnellen Außen vortragen. Gegen Ende versuchte es unsere Elf dann mit der Brechstange. Wütendes, aber kopfloses Anrennen war die Folge. Auch konnten sich zu diesem Zeitpunkt keine richtigen Torchancen herausgespielt werden. Die Borussen hatten ihrerseits mit einigen Kontern noch die Möglichkeit, die endgültige Entscheidung herbeizuführen. Wenige Minuten vor dem Abpfiff war es dann wiederum Andreas Caryot, der durch seinen Treffer zum 1:1 für die Erlösung sorgte.

 

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