SV Alemannia Thalexweiler

Saison 2003/2004

Allgemeines

Unsere erste Mannschaft spielte in dieser Saison zum ersten mal in der Vereinsgeschichte in der Landesliga Nordost.

30. Spieltag: SV Alemannia – VfL Prismtal 3:4

Im Abschiedsspiel von Trainer Jörg Zöhler begann die Alemannia bärenstark. Gerade drei Minuten waren verstrichen, als Markus Zangerle einen Eckball von Zöhler zur Führung verwertete. Primstal machte darauf durch einen Lattenschuss auf sich aufmerksam. Der SVT spielte weiter aus einer sicheren Deckung nach vorne. Nachdem sich Klaus Schmidt auf links durchtankte, schob erneut Zangerle zum 2:0 ein. Danach erhöhten die Gäste den Druck. Für den Anschlußtreffer sorgte dann Thomas Paulus. „Als dem toll aufgelegten Zangerle nach 55 Minuten das 3:1 gelang, hätte uns das eigentlich Sicherheit verleihen sollen“, erzählte SVT-Coach Zöhler. Aber gleich im Gegenzug brachte Dominik Schuh die Gäste wieder heran. Primstal witterte nun Morgenluft. Bei Thalexweiler machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. Top-Torjäger Paulus sorgte schließlich für die Wende im Spiel. Mit seinen Treffern 20 und 21 drehte er die Partie noch zu Gunsten des VfL.

29. Spieltag: FC Freisen – SV Alemannia 2:0

Trotz guter Leistung und einer Halbzeit in Überzahl reichte es für unsere Mannen erneut nicht zu einem Punktgewinn. Vor allem im ersten Abschnitt war man die bessere Mannschaft, ließ keine Chancen des Gegners zu und hatte selbst mehrere hochkarätige Einschußmöglichkeiten, die man jedoch allesamt ausließ. Nachdem die Seiten torlos gewechselt wurden, ging der zweite Abschnitt zunächst so weiter, wir der erste geendet hatte. Die Defensivreihen standen geschlossen und durch klug vorgetragene Konter brachte man die Heimelf ein ums andere Mal in arge Bedrängnis. Ein Tor für uns lag praktisch in der Luft. Doch es sollte anders kommen. Nach einer verunglückten Abwehr drosch ein Freisener Spieler den Ball aus 40 Metern nach vorne. Der „Befreiungsschlag“ senkte sich über den verdutzten Keeper Christian Huy und landete zur Überraschung aller zum 1:0 ins Netz. Als nur eine Minute später der FC Freisen durch eine Standardsituation zum 2:0 nachlegen konnte, war die Partie gelaufen. Die sich anschließenden Bemühungen unserer Elf, das Ergebnis noch korrigieren, wurden nicht von Erfolg gekrönt. So blieb es am Ende beim glücklichen Sieg der Platzherren.

28. Spieltag: Bor. Neunkirchen II – SV Alemannia 5:2

Aufgrund der schlechten Witterungsbedingungen fand das Spiel nicht im Ellenfeld, sondern auf dem anliegen¬den Hartplatz statt. Da sich auch dieser nicht im allerbesten Zustand befand, entwickelte sich ein unansehnliches Spiel, das erst ab der 30. Minute in Fahrt kam. Die Borussen kamen aufgrund haarsträubender Fehler unserer Defensivab¬teilung binnen weniger Minuten zur 2:0-Führung, die Jörg Zöhler per verwandeltem Foulelfmeter (der erste der Sai¬son!!!) noch verkürzen konnte. Doch nur wenige Minuten später leistete man sich noch vor der Pause den mehr als vermeidbaren 3. Gegentreffer. Nach dem Seitenwechsel hatten die Alemannen dann ihre stärkste Phase. Nach einer hervorragend getretenen Ecke von Achim Cordier war Dirk Scherer zur Stelle und markierte per Kopf den erneuten Anschlußtreffer. In der Folgezeit drängte man auf den Ausgleich, doch Markus Zangerle scheiterte zweimal aus aus¬sichtsreicher Position. Mitten in dieser Drangphase verhängte der gut leitende Schiri auf Anweisung seines schlecht winkenden Assistenten einen mehr als fragwürdigen Elfmeter gegen uns. Als dieser verwandelt wurde, war die Ent¬scheidung praktisch gefallen. Unsere Elf ergab sich nun in ihr Schicksal und wurde durch einen Konter mit dem Treffer zum letztlich verdienten 5:2-Erfolg der Borussen-Elf bestraft.

27. Spieltag: SV Alemannia – FC Wiesbach 0:5

Ausgerechnet gegen den frisch gebackenen Meister der Landesliga Nordost mußte unsere Elf mit dem buchstäblich letzten Aufgebot antreten und verlor verdient, wenn auch um zwei Tore zu hoch. Nur in den ersten 45 Minuten konnten die Zöhler-Schützlinge Paroli bieten, waren bis zu diesem Zeitpunkt gar die bessere Elf und hatten auch 2 gute Einschußmöglichkeiten. Der Knackpunkt des Spiels war dann allerdings die 21. Minute. Einen individuellen Fehler im Aufbauspiel nutzten die Gäste eiskalt zur Führung. Zu allem Überfluß verletzte sich auch noch Dirk Scherer, worauf man die Defensive erneut komplett umbauen mußte. Die Herthaner wußten auch ihre zweite Chance in Abschnitt eins zu verwerten und gingen mit 2:0 zum Pausentee. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gäste klar das Geschehen. Bei einigen unserer Akteure merkte man nun überdeutlich, dass mangelnder Trainingsbesuch ein Garant für fehlende Kondition und somit Konzentration ist. Individuelle Fehler unserer Mannen luden den Meister praktisch zum Toreschießen ein. Drei dieser verteilten Geschenke nahmen die Herthaner noch an und siegten letztlich verdient mit 5:0.

26. Spieltag: TuS Steinbach – SV Alemannia 2:0

Ohne sechs verletzte Stammspieler (denen wir an dieser Stelle gute Besserung wün¬schen) trat unsere Elf beim Tabellendritten Steinbach an. Nach verhaltenem Beginn beider Teams übernahm der Gastgeber das Ruder und drängte unsere Mannen zu¬nehmend in die eigene Hälfte. Die klarste Chance der Anfangsphase besaß jedoch Markus Zangerle, als er aus dem Gewühl heraus lediglich den Pfosten traf und den Nachschuss knapp am Gehäuse vorbeischoss. Kurz vor der Pause dann die spie¬lentscheidende Szene. Durch einen unmotiverten Rückpass brachte sich unsere Elf selbst in die Bredouille, verlor anschließend den Zweikampf und die aufmerksamen Steinbacher Stürmer nutzten die sich bietende Gelegenheit eiskalt aus und gingen mit 1:0 in Führung. Auch nach dem Seitenwechsel bestimmten die Hausherren wei¬testgehend das Geschehen, ohne jedoch zu überzeugen. Durch gelegentliche Konter durchbrachen die Zöhler-Schützlinge zwar ab und an die Dominanz der Platzherren, Torchancen blieben allerdings weiterhin Mangelware. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich bot sich noch Bernd Bauer, als er einen Kopfball knapp neben das Ge¬häuse setzte. Nach einer weiteren Unachtsamkeit im Defensivbereich stellte der TuS zwölf Minuten vor dem Ende den 2:0-Endstand her.

25. Spieltag: SV Alemannia – ASV Kleinottweiler 1:1

Gegen den abstiegsbedrohten ASV Kleinottweiler erreichte unsere stark ersatzgeschwächte Elf in einer mäßigen Partie lediglich ein Unentschie¬den. Die frühe Führung durch einen abgefälschten Schuss von Markus Zangerle in der 4. Minute verlieh den Zöhler-Schützlingen nicht die notwen¬dige Sicherheit, um ein gefälliges Spiel aufzubauen. Da die Gäste auch in dieser Begegnung ihre Offensivschwäche eindrucksvoll zur Schau stellten, entwickelte sich ein chancenarmes Spiel, dessen Aktionen sich vornehmlich im Mittelfeld abspielten. Erst Mitte der zweiten Halbzeit sollte sich dies ändern. Nach einer rüden Attacke wurde ein Gästespieler des Feldes verwiesen. Da der ASV aber auf einen Zähler aus war, lösten sie die Libero-Position auf und versuchten, durch verstärkte Offensivbemühungen den Ausgleich zu erreichen. Dies eröffnete unseren Mannen meh¬rere hochkarätige Einschußmöglichkeiten, die jedoch vom glänzend aufgelegten Gästekeeper Heidenreich allesamt pariert wurden. So kam es, wie es kommen mußte. Nach einer Unachtsamkeit auf der rechten Defensivseite kam ein Gästespieler ungehindert zum Flanken und der völlig freiste¬hende Jörg Simon hatte keine Mühe, den Ball über die Linie zu hämmern. Da sich diese Szene bereits in der 94. Minute ereignete, blieb unserer Elf natürlich keine Zeit mehr, das vorher Versäumte nachzuholen, so daß es am Ende bei der für die Gäste äußerst glücklichen, aber aufgrund ihres unermüdlichen Einsatzes nicht unverdienten Punkteteilung blieb.

24. Spieltag: Vikt. St. Ingbert – SV Alemannia 3:0

Nach der herben 0:7-Klatsche gegen Wiesbach hatte die Viktoria einiges gutzumachen. Von Beginn an wurde nach vorne gespielt. Die Angreifer waren aber zunächst nicht durchschlagskräftig genug. Dies änderte sich in der 31. Minute. Da zirkelte Christian Schindler einen Freistoß an die Unterkante der Latte. Kurz danach traf erneut Schindler den Pfosten. Das Spiel hatte dann einen kuriosen Platzverweis zu bieten. Der als Reservespieler aufgebotene Thalexweiler Trainer Jörg Zöhler wurde mit Gelb-Roter Karte auf die Tribüne verbannt. Nachdem ein Schuss von Oman gerade noch von der Linie gekratzt werden konnte, fiel das hochverdiente 1:0 durch Eric Baus. Als gleich nach dem Seitenwechsel der starke Schindler eine Großchance ausließ, beschränkte sich St. Ingbert auf Konterangriffe. Thalexweiler blieb weiter harmlos. Erst in der 62. Minute wurde der Viktoria Schlussmann zum ersten Mal geprüft. Die Hausherren rafften sich dann noch einmal auf. Das 2:0 durch Schindler bedeutete schon mehr als eine Vorentscheidung. Mit seinem zweiten Treffer stellte Schindler schließlich auch den Endstand her.

23. Spieltag: SV Alemannia – SV Wolfersweiler 4:1

Auch der SV Wolfersweiler bekam am vergangenen Sonntag zu spüren, dass die Mannschaft gewillt ist, dem scheidenden Trainer Jörg Zöhler ein schönes Abschiedsgeschenk in Form eines einstelligen Tabellenplatzes zu machen. Bei idealen äußeren Bedingungen legte unsere Elf ein hölli¬sches Anfangstempo vor und führte bereits nach 12 Minuten mit 2:0-Toren. In der 3. Minute vollendete Matthias Schmitt einen schön herausge¬spielten Angriff auf Vorlage von Jörg Scherer per Kopf zum 1:0. Wenige Minuten später nutzte Bernd Bauer einen Patzer des gegnerischen Kee¬pers aus und schob zum 2:0 ein. Die „Wölfe“ zeigten im Anschluss zwar das gefälligere Spiel, vermochten aber das von Christian Huy hervorra¬gend gehütete Tor nicht in Gefahr zu bringen. Mitte der ersten Hälfte erhöhte der starke Jörg Scherer nach Klasse-Vorarbeit von Matthias Schmitt zum vorentscheidenden 3:0-Halbzeitstand. Nach der Pause entwickelte sich dann müder Kick, bei dem sich unsere Mannen auf die Defensivarbeit beschränkten. Als die Gäste eine halbe Stunde vor dem Ende alles auf eine Karte setzten und die Libero-Position auflösten, eröffneten sich für unsere Farben eine Vielzahl von Konterchancen. Parktisch alle 5 Minuten ging man alleine auf den gegnerischen Keeper zu, vermochte die sich bietenden 100%igen Gelegenheiten aber nicht zu nutzen. Als die Gäste durch einen verwandelten Foulelfmeter noch einmal verkürzten, kam kurzfristig wieder etwas Hektik auf, die Matthias Schmitt mit seinem 12. Saisontreffer zum 4:1-Endstand relativ schnell been¬den konnte.

22. Spieltag: Svgg. Hangard – SV Alemannia 2:2

In der ersten Halbzeit passierte bis zur 42. Minute nicht sehr viel. Die Partie war bis zu diesem Zeitpunkt frei von Höhepunkten. Dann aber führte eine schöne Hangar¬der Kombination zum 1:0. Nach einem herrlichen Doppelpass auf der rechten Seite zwischen Nuru Suleimana und Steven Swiderski passte Suleimana in die Mitte auf Christian Schüller. Schüller war einen Schritt schneller als der Gäste-Keeper und sein Gegenspieler und versenkte die Kugel im rechten Toreck. Kurz nach dem Seitenwechsel ging Hangard mit 2:0 in Führung. Torschütze war Nuru Suleimana. Doch Thalexweiler gab sich nun keineswegs geschlagen. Die Truppe um Coach Jörg Zöhler stemmte sich mit allen Kräften gegen die Niederlage und kam nur 5 Minuten nach dem 2:0 zum Anschlußtreffer. Ein langer Abschlag von Gästekeeper Christian Huy landete bei Matthias Schmitt, der einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft der Hausherren nutzte und zum 1:2 traf. In der 72. Minute dann der Ausgleich. Jörg Zöhler flankte von der linken Seite in den Rücken der Abwehr. Dort lauerte der bärenstarke Markus Zangerle und versenkte die Kugel gekonnt. „Ein Kompliment an Thalexweiler. Die haben sich nie aufgegeben“ , so Hangards Coach Stefan Schock nach dem Spiel.

21. Spieltag: SV Alemannia – FC Landsweiler/R. 3:2

SVT-Trainer Zöhler vertraute der siegreichen Elf aus dem Spiel gegen Bosen. Obwohl die Spielanteile ausgeglichen waren, stellte Thalexweiler die etwas aktivere Mannschaft. Chancen durch Bernd Bauer und Klaus Schmidt verdeutlichen das. „Aber nach 30 Mi¬nuten zogen die Gäste an. Vor allem beim Standardsituationen waren sie gefährlich“, gab Zöhler an. So richtig interessant wurde das Spiel in Halbzeit Zwei. Nach einer Kom¬bination über Zöhler und Bauer schob Markus Zangerle den Ball zum 1:0 ein. Dann hatte der zur Halbzeit eingewechselte Marco Schmitt seinen grandiosen Auftritt. Mit dem Rüc¬ken zum Tor nahm er den Ball an, lupfte ihn über einen Verteidiger, nahm das Leder er¬neut an und hob ihn dann als Krönung auch noch über den Torwart. „Ein wahres Zau¬bertor“, schwärmte Zöhler. Die scheinbar beruhigende Führung währte nur bis zur 64. Minute. Andreas Karthein nutzte einen Abspielfehler zum Anschluß. Landsweiler erwies sich dann bei der Verwertung der wenigen Chancen als äußerst effektiv. Thomas Quack traf zum Ausgleich und hatte 10 Minuten vor dem Abpfiff sogar den Führungstreffer auf dem Fuß. Alleine vor dem Tor schoss er jedoch daneben. Der Aufsteiger mobilisierte noch einmal alle Kräfte. Im Anschluß an einen Eckball traf Bernd Bauer zum Sieg.

20. Spieltag: SC Bosen – SV Alemannia 1:4

Tristesse am Bostalsee! Trotz einer guten Vorbereitung wird nach dieser Nie¬derlage der Abstieg wohl nicht mehr zu verhindern sein. Lange Zeit neutrali¬sierten sich die Teams gegenseitig. Bis zur 35. Minute. Da unterlief einem Bosener Akteur nach einer Ecke ein Eigentor. „Zu Beginn der zweiten Hälfte waren wir zwar optisch überlegen, konnten aber die stabile Abwehr nicht ernsthaft gefährden“, befand SCB-Coach Guido Cullmann. Der beste Mann auf dem Platz, Markus Zangerle, führte die entscheidenden Treffer herbei. Sein Doppelschlag machte alles klar. Der Anschlußtreffer war nur noch reine Kosmetik. Den Schlußpunkt setzte Marco Schmitt mit einem Heber über den herausstürmenden Torwart aus 30 Metern. „Wir geben trotzdem nicht auf“, gab sich Cullmann kämpferisch.

19. Spieltag: SV Alemannia – FV Lebach 1:1

Im Lokalderby gegen den FV Lebach sahen die zahlreichen Zuschauer zunächst ein zerfahrenes Spiel, das von gegenseitigem Respekt der Mannschaften voreinander geprägt war. Erst nach einer halben Stunde hatten die Gäste die erste Torchance des Spiels, scheiterten jedoch am Pfosten. Gegen Ende des ersten Durchgangs legten unsere Mannen dann den Respekt ab und erspielten sich die ersten Möglichkeiten. Bei zwei umstrittenen Szenen verweigerte der Unparteiische den durchaus möglichen Elfmeterpfiff für unsere Elf. Auffallend war zu diesem Zeitpunkt, dass die Standard-Situationen, meist ausgeführt durch den starken Jörg Zöhler, immer wieder für Gefahr sorgten. So kam man dann auch praktisch mit dem Pausenpfiff durch einen Kopfballtreffer von Björn Perius nach einer Ecke zum vielumjubelten Führungstreffer. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die biedere Spielweise beider Mannschaften zunächst fort, wobei die Partie immer intensiver geführt wurde. Chancen blieben in diesem Abschnitt weiterhin Mangelware. Die Gäste, die nun mit dem Rücken zur Wand standen, belagerten dann Mitte der zweiten Halbzeit unser Gehäuse, aber auch sie vermochten sich klare Einschußmöglichkeiten nicht zu erarbeiten. Nach einem Konter gab es sogar für Matthias Schmitt die Gelegenheit auf 2:0 davonzuziehen, Gästekeeper Volker Müller rettete jedoch glänzend. In der 75. Minute schnappte sich dann Michael Neis vom FV Lebach den Ball, umkurvte drei Gegenspieler und wurde vom vierten im Strafraum gefoult. Den anschließenden Elfmeter verwandelte Marco Hunecker sicher. In der Schlußphase waren sich beide Mannschaften ebenbürtig, die jeweiligen Möglichkeiten blieben allerdings ungenutzt, so dass es am Ende beim alles in allem verdienten Unentschieden blieb.

18. Spieltag: SV Hofeld – SV Alemannia 3:2

Die Gäste erwischten den besseren Start. Schon nach 3 Minuten prüfte Dirk Scherer den Schlussmann mit einem plazierten Schuss. Einen Schnitzer in der Hofelder Hintermannschaft nutzte Matthias Schmitt zur Gästeführung. Auch beim zweiten Gegentor war die Verteidigung der Heimelf nicht im Bilde. So konnte Bernd Bauer völlig ungehindert einschieben. Dieser Rückstand wirkte jedoch wie ein Weckruf auf den SVH. Der Druck wurde größer und noch vor der Pause kam Hofeld auf 1:2 heran. Nach einem Freistoß traf Kiefer mit einem schönen Kopfball zum Ausgleich. Auf der Gegenseite scheiterte Bernd Bauer an Torhüter Dreke. Die Entscheidung fiel in der 75. Minute. Nach einem Eckball stand Heiko Loch goldrichtig und nickte zum Siegtreffer ein.

17. Spieltag: SV Alemannia – SV Rohrbach 1:1

Trotz der widrigen Witterung sahen die Zuschauer ein interessantes Fußballspiel. Die Alemannia spielte aggressiv und störte Rohrbach frühzeitig. Der Rhythmus der Gäste wurde so früh gestört. Folglich kam Thalexweiler zu einer Vielzahl von Tormöglichkeiten. Mehrfach stand Gästekeeper Christian Houy im Brennpunkt. Konsequenz der Überlegenheit war das 1:0 durch Markus Zangerle. „Bei weiteren Chancen scheiterten wir entweder am Torwart oder am eigenen Unvermögen“, kritisierte Zöhler. Und so kam es wie sooft. Rohrbach nutzte in der Nachspielzeit der ersten Hälfte eine Gelegenheit zum Ausgleich. In bester Torjägermanier traf Michael Bierhals aus der Drehung. Thalexweiler attackierte stetig weiter, aber es reichte nicht mehr zum Sieg. „Wir sind mit unseren Möglichkeiten zu nachlässig umgegangen. Eigentlich haben wir zwei Punkte verschenkt. Doch wenn Rohrbach noch vor der Pause in Führung geht, verlieren wir wohl. Daher bin ich mit einem Punkt zufrieden“, meinte Zöhler abschließend.

16. Spieltag: FC Marpingen – SV Alemannia 1:2

Schon nach 12 Minuten war die Vorentscheidung gefallen. Markus Zangerle und Dirk Scherer münzten zwei Marpinger Unachtsamkeiten zur 2:0-Führung um. „Erst nach 30 Minuten tauten wir auf. Der Spielstand war bis dahin absolut ver¬dient“, gestand FCM-Coach Recktenwald. Sein Team bäumte sich nun auf und es entwickelte sich ein Spiel auf einTor. Mit Gewalt donnerte Scherer einen Freistoß zum Anschlußtor in die Maschen. Kurz darauf klatschte ein Burgio-Schuss ans Lattenkreuz. Nach dem Pausentee ebbte der Schwung ab. Die Chancen waren nicht mehr zwingend. Die Gäste starteten einige Konter, scheiterten aber am Torwart oder ihren eigenen Nerven. Resumee von Recktenwald: „Wir packten zu früh die Brechstange aus, anstatt auf unsere Chance zu warten. Die Niederlage geht leider in Ordnung.“

15. Spieltag: VfL Primstal – SV Alemannia 3:1

Nach dem 1:0 von Wiesen, als er mit einer Körpertäuschung die gegnerischen Verteidiger wie F-Jugendspieler aussehen ließ und einlochte, zog sich Primstal etwas zurück, kontrollierte Ball und Gegner. Was Thalexweiler an Offensive in Halb¬zeit Eins vermissen ließ, machte es nach der Pause besser. 53. Minute, erste gute Offensiv-Aktion der Gäste: Marco Schmitt allein vor Keeper Noss, der kann Schmitts Schuss nur abklatschen, direkt vor Matthias Schmitt´s Füße, der das Leder in den Winkel hämmert. Eine Viertelstunde vor Spielende die entscheidende Aktion: Gästespieler Matthias Schmitt setzt sich auf der Außenbahn durch, flankt in die Mitte zu Markus Zangerle. Der Abwehrstratege lauert acht Meter vor demTor, der Ball segelt halbhoch in den Strafraum. Zangerle zieht mit einem Volley-Hammer den Ball aufs Tor. Wie fern¬gesteuert zuckt Michael Noss´ rechte Hand in die Höhe und lenkt den Ball über die Querlatte. Die Gastgeber drehten nun noch mal auf und entschieden das Spiel binnen zehn Minunten zu ihren Gunsten.

14. Spieltag: SV Alemannia – FC Freisen 5:1

„Waren die Spielanteile in der ersten Hälfte 60:40 für uns verteilt, überrollten wir die Gäste in der zweiten total“, gab SVT-Trainer Jörg Zöhler zu Protokoll. Wie kam es dazu? Freisen zog sich weit zurück und ließ die Alemannia kommen. Doch nur Matthias Schmitt konnte eine der vielen Chancen nutzen. Viel effektiver dagegen der FCF. Die einzige Chance nutzte Frank Kessler zum Pausenstand. Dann fand nur noch ein Spiel auf ein Tor statt. Nach einem Steilpass erzielte Jörg Scherer die erneute Führung für die Hausherren. Diese baute Bernd Bauer in der 70.Minute aus. Freisen zeigte nur noch wenig Gegenwehr und kam nur zu vereinzelten Aktionen. Ganz anders der Aufsteiger. Nach einer schönen Passkombination wurde Erik Bender freigespielt, der zum 4:1 nachlegte. Den Endstand stellte Klaus Schmidt im Nachsetzen aus kurzer Distanz her. Trainer Zöhler freute sich: „Das war eine klare Sache. Ich bin absolut zufrieden.“

13. Spieltag: SV Alemannia – Bor. Neunkirchen II 3:3

Thalexweiler begann mit zwei Änderungen im Vergleich zur Vorwoche. Cordier begann für Bender, im Sturm bekam Dattge den Vorzug vor Reichert. Gar fünf Neue brachte Neunkirchens Trainer Jens Kiefer. Die Borussen-Elf stand kompakt und spielte taktisch diszipliniert. Erst nach 10 Minuten fand Thalexweiler seinen Rhythmus. „Mit langen und hohen Bällen setzten wir die Gäste unter Druck. Konsequenz war das 1:0 in der 15. Minute durch Björn Perius“, beschrieb Trainer Jörg Zöhler die Führung. An der Führung konnten sich die Hausherren nicht lange erfreuen. Mit der ersten Chance kam Neunkirchen zum Ausgleich. Jens Kiefer traf per Freistoß. Die Hausherren rappelten sich gleich wieder auf und erzeugten Druck, ohne jedoch zwingend zu wirken. Nach einer Stunde jubelte plötzlich wieder die Borussia. Die Alemannia vertändelte im Mittelfeld den Ball, Marc Decker nutzte dies eiskalt zur Gästeführung. Das war ein „Hallo-Wach-Erlebnis“ für die Alemannia. Weiter mit langen Bällen operierend, gelang Dirk Scherer nur sieben Mi¬nuten später der Ausgleich. „Danach schliefen wir gleich wieder ein. Bei jeder Flanke setzte bei uns das große Flattern ein“, so Jörg Zöhler. Völlig freistehend nutzte Alsfasser das dritte Geschenk und schob zur erneuten Gästeführung ein. Aber der SVT zeigte Moral und kam noch einmal zurück. Markus Zangerle erzielte in der 80.Minute das 3:3. „Die letzten Minuten gehörten uns, doch gegen sich richtig gut verkaufende Gäste blieb es beim gerechten Remis“, so Jörg Zöhler abschließend.

12. Spieltag: FC Wiesbach – SV Alemannia 3:0

Gegen den Aufsteiger Thalexweiler gelang der Braue-Elf ein nie gefährdeter 3:0-Sieg. Mit der Erfolgself der Vorwochen gleich unter Druck gesetzt. Nach einem Freistoß war Spielertrainer Oliver Braue mit dem Kopf zur Stelle und nickte zur Führung ein. Thalexweiler spielte nach vorne viel zu harmlos. Mehr als ein Schuss an den Außenpfosten kurz vor der Halbzeit hatten die Mannen um Trainer Jörg Zöhler nicht zu bieten. Der Druck des Tabellenführers wurde immer größer. Doch es dauerte bis zur 85. Minute, ehe Alexander Wilhelm die Entscheidung gelang. Gegen die nun resignierenden Gäste legte Patrick Müller in der Schlußminute zum 3:0-Endstand nach.

11. Spieltag: SV Alemannia – TuS Steinbach 0:1

Gegen den Titelaspiranten versteckte sich Thalexweiler keineswegs. Doch fehlte dem Aufsteiger in der Offensive die nötige Durchschlagskraft. Ab der 20.Minute konnte sich der TuS lösen, war aber nur bei Freistößen und Eckbällen gefährlich. Der zweite Durchgang verlief lange wie ein typisches 0:0-Spiel. Beide Seiten waren bemüht, Zählbares sprang aber nicht heraus. Bis zur 72.Minute: Der Steinbacher Stefano Pohle verlängerte eine Flanke auf Bernd Gries. Der Ex-Profi stand genau richtig und verwandelte zum Siegtreffer. „Ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf irgendwie eher gerecht geworden“, so Zöhler abschließend.

10. Spieltag: ASV Kleinottweiler – SV Alemannia 0:1

Der Start verlief verhalten. Beide Mannschaften waren auf Sicherheit bedacht. Nach und nach kam Thalexweiler stärker auf und so zu ersten Gelegenheiten. In der 25.Minute flankte Mike Berwian auf Erik Bender. Seinen Schuss konnte der Torsteher wegfausten. Kurz darauf vergab Mike Berwian im Anschluß an eine Ecke. Das Dilemma im Kleinottweiler Offensivspiel setzte sich fort. Nach einem Freistoß an die Latte blühte der ASV etwas auf, aber ernsthaft konnte der Aufsteiger nicht in Bedrängnis gebracht werden – ganz im Gegenteil. In der 82.Minute landete ein Querschläger vor den Füßen von Matthias Schmitt. Er ließ sich nicht zweimal bitten und schob zur Führung ein. Es blieb schließlich beim verdienten Sieg der Zöhler-Elf.

9. Spieltag: SV Alemannia – Vikt. St. Ingbert 2:1

Das Spiel begann mit einem Paukenschlag. Mit dem ersten Angriff ging St.Ingbert in Führung. Thalexweiler brauchte 20 Minuten, um sich von dem Schock zu erholen. Doch dann setzten die Mannen um Trianer Zöhler zu einem Sturmlauf an. Angetrieben durch die Brüder Dirk und Jörg Scherer erspielte sich die Alemannia bis zur Halbzeit satte elf Chancen. Doch mehr als der Ausgleich sprang dabei nicht heraus. In der 32.Minute faßte sich Markus Zangerle ein Herz und zog aus der zweiten Reihe ab. Sein plazierter Schuss schlug unhaltbar ein. Die größte Gelegenheit zur Führung bot sich Dirk Dattge, mit dem Halbzeitpfiff, als er eine Hereingabe nur um Zentimeter verpaßte. Permanent in die Defensive gedrängt, warteten die Gäste auf Konter. Doch dieses Unterfangen schei¬terte zu oft im Ansatz. Nachdem Jörg Scherer zweimal am Torhüter scheiterte, ließ sein Bruder Dirk nach 77 Minuten eine Granate folgen. Doch auch diese konnte der Schlussmann parieren. Zehn Minuten vor dem Abpfiff kam Jens Reichert aufs Spielfeld. Nach dessen kluger Vorarbeit überwand der agile Matthias Schmitt den St. Ingberter Keeper zum 2:1-Endstand.

8. Spieltag: SV Wolfersweiler – SV Alemannia 1:1

Die „Wölfe“ erwischten einen Start nach Maß. In der vierten Minute nutzte Holger Fries eine feine Einzellei¬stung zur frühen Führung. Danach vergab Jörn Herz in aussichtsreicher Position. „Anstatt den guten Auftakt zu nutzen, spielten wir aus unerklärlichen Gründen nicht gut“, gab der SVW-Pressewart zu Protokoll. Das Spiel wurde immer zerfahrener und verkam zu einem unansehnlichen Gebolze. Konstruktive Spielzüge waren überhaupt nicht mehr zu sehen. DerThalexweiler Ausgleich entsprang einem Abwehrfehler nach einer Ecke. Diesen nutzte Matthias Schmitt zum 1:1-Ausgleich. In Hälfte Zwei hatte Wolfersweiler mehr vom Spiel, es blieb aber beim Remis.

7. Spieltag: SV Alemannia – Svgg. Hangard 1:3

Wieder mußte Thalexweiler zu Hause einen Rückstand hinnehmen. Für die Spielvereinigung traf Nuru Suleima. Thalexweiler rappelte sich aber wieder auf und kam durch Matthias Schmitt zum Ausgleich. „Danach war dann wieder heile Welt, doch mit der zweiten Chance erzielte Hangard gleich darauf sein zweites Tor.“ Eigentlich war die Situation schon geklärt, doch Christian Schüller setzte energisch nach. Im zweiten Spielabschnitt war Thalexweiler zwar überlegen, aber Hangard agierte ganz geschickt aus der Defensive. Ein Konter brachte dann die endgültige Entscheidung. „Wir haben verloren, weil wir nicht engagiert genug waren. Die individuellen Fehler werden kompromisslos bestraft“, so Zöhler nach dem Abpfiff.

6. Spieltag: FC Landsweiler/R. – SV Alemannia 2:0

Aufgrund der strikt defensiven Spielweise der Gäste hatte der FCL zwangsläufig mehr Spielanteile. Erste Chancen durch Patrick Müller und Ertan Elder konnten nicht genutzt werden. Die Aktionen der Heimelf wurden erst kurz vor der Halbzeit zwingender. Zunächst strich ein Gawinski-Freistoß knapp drüber, doch dann gelang Jan Schley der wichtige Führungstreffer. Nach einer Ecke stieg er hoch und verwertete unhaltbar. Thalexweiler agierte nun etwas offensiver, mehr als eine Chance durch Matthias Schmitt sprang aber nicht heraus. Nach einem Platzverweis gegen den Gäste¬torwart kam Landsweiler/Reden zu weiteren Möglichkeiten, mußte aber sehr geduldig auf die Entscheidung warten. Dieser führte Edeljoker Bülent Cakmac kurz vor dem Abpfiff herbei.

5. Spieltag: SV Alemannia – SC Bosen 4:3

Bei Bosen mußte notgedrungen der etatmäßige Stürmer Michael Morsch zwischen die Pfosten. Die Partie stand auf einem ganz mäßigen Niveau. Thalexweiler hatte zunächst mehr Spielanteile. Die Gäste kamen in den ersten 20 Minuten zweimal vor das Tor und trafen jeweils. Gleich die erste Chance nutzte Leo Muharemy zur Führung. Diese baute Christoph Kuhl zum 0:2 aus. Trotz des Rückstandes spielte der Aufsteiger durchdacht nach vorne. Dirk Scherer gelang das schnelle 1:2 und Dirk Dattge erzielte den ver¬dienten Ausgleich. Der zweite Durchgang wurde noch schlechter. Unbeholfenheit, Hektik und Zufallskombinationen bestimmten das Bild. Gegen eine unnötigerweise aufgerückte Hintermannschaft brachte erneut Muharemy sein Team in Front. Thalexweiler konnte sich aber wieder aufraffen und das Spiel drehen. Nach dem Ausgleich wurde Dirk Dattge zum Matchwinner

4. Spieltag: FV Lebach – SV Alemannia 3:2

Das Elfmeterfoul in der 50. Minute kommentierte Thalexweilers Trainer Jörg Zöhler nach dem Spiel etwas zwiespältig: „Ich bin mit Michael Neis zusammengestoßen und er fiel. Aber der Schiedsrichter hat gepfiffen und somit war es ein klarer Elfmeter.“ Eine faire Aussage zur vielleicht entscheidenden Situation des Spieles, denn Markus Müller verwandelte sicher zum 2:2-Ausgleich. Bis zu diesem Zeitpunkt erlebten die zahlreichen Zuschauer genau die Spannung, die sie sich von diesem Lokalkampf erwartet hatten. Viele Torraumszenen mit teilweise klaren Chancen, meist auf Lebacher Seite. Zwei Lattentreffer für die Gastgeber, nach dem letz¬ten schoss Michael Neis zum 1:1-Ausgleich ein. Thalexweiler war in der 31. Minute überraschend in Führung gegangen, als Thomas Kuhn per Kopf den eigenen Tormann überwand. Nur vier Minuten später vergab Matthias Schmitt die Riesenchance zum 2:0. Aus nur sechs Metern schoss er am fast leeren Tor vorbei. Doch wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff machte er es besser und brachte seine Mannschaft erneut in Front. Nach dem Ausgleich durch Markus Müller machte Lebach weiter Druck. Roland Rohra, in halbrechter Position vor demTor quer angespielt,traf aus 13 Metern zum 3:2. Am Ende standen neun Torchancen für die FVL und vier für Thalexweiler zu Buche, so dass Trainer Jörg Zöhler den verdienten Sieg anerkannte. Allerdings nicht ohne Kritik: „Wenn wir so weiter spielen, gewinnen wir kein Spiel mehr“, so Zöhler.

3. Spieltag: SV Alemannia – SV Hofeld 3:2

Bereits nach 3 Minuten lagen die Gäste zur Überraschung aller in Front. Nach einem Lattenabpraller schaltete Mohr am schnellsten. Und nur eine Viertelstunde später hatten die Hofelder nach einem fulminanten Distanzschuss von Heiko Loch aus 20 Metern bereits scheinbar ihr Schäfchen im Trockenen. Doch nach der Halbzeit wendete sich das Blatt. Nach einer schier unglaublichen Energieleistung und einem überragenden Klaus Schmidt, der gleich in der 46. Minute für den Ausgleichstreffer sorgte, steigerten sich die Gastgeber Schritt für Schritt. Mit schönen Kombinationen und konditioneller Stärke fand Thalexweiler wieder ins Spiel. Klaus Schmidt schlug in der 75. Minute dann noch einmal zu, sorgte für den Ausgleich. Die Gastgeber witterten nun ihre Chance und erzielten in der 87. Minute tatsächlich noch den 3:2-Siegtreffer. Dirk Dattge war Thalexweilers Held, der mit einem tollen Heber erfolgreich war.

2. Spieltag: SV Rohrbach – SV Alemannia 7:0

Sieben auf einen Streich! Rohrbach feuerte aus allen Rohren und siegte auch in der Höhe verdient. „Wir begannen sehr stark und haben unsere Tore stark herausgespielt“, zeigte sich Trainer Joachim Brehmer hocherfreut über die Leistung seiner Jungs. Schon in der achten Spielminute eröffnete Carsten Schöneck das Torfestival. Nach schöner Kombination über Patrick Schimmelpfennig und Hansi Mainka verwandelte er abgeklärt. Thalexweiler kam in der ganzen Partie nur kurz nach dem Rückstand gefährlich nach vorne. Der geballten Offensivkraft der Brehmer-Elf hatte der Aufsteiger nichts entgegen zu setzen. Das deutliche 5:0 zur Pause ging vollauf in Ordnung. Der sechste Treffer entsprang einer tollen Volley-Abnahme durch Markus Müller. „Danach kam aufgrund einiger Wechsel ein Bruch in unser Spiel. Trotzdem beherrschten wir das Spiel klar. Zwei weitere Treffer belegen dies“, so Brehmer abschließend.

1. Spieltag: SV Alemannia – FC Marpingen 2:4

Für den Neuling begann das Abenteuer Landesliga mit einer Niederlage. Gegen zunächst dominierende Gäste konnte sich Thalexweiler erst nach dem Rückstand besser ordnen. Mit langen diagonalen Pässen wurde die Marpinger Abwehr mehrfach über¬rumpelt. Dirk Dattge gelang in der 34.Minute der Ausgleich. Vorher scheiterte er zweimal am glänzenden Torwart Schneider. Doch noch vor der Pause nutzte Michael Müller zwei Patzer in Thalexweilers Hintermannschaft zur scheinbar beruhigenden 2-Tore-Füh¬rung. Der Aufsteiger kam druckvoll aus der Kabine. Nach einer Standardsituation erzielte Matthias Schmitt den Anschlußtreffer. Die Hausherren lösten nun die Liberoposition auf und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. Kurz vor Schluß machte Peter Urhahn gegen eine entblößte Thalexweiler Hintermannschaft alles klar.

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