SV Alemannia Thalexweiler

Vereinschronik

Gründerjahre und historische Erinnerungen

Das organisierte Fussballspielen hat seine Anfänge unmittelbar nach dem 1.Weltkrieg. Es waren Pendler die diesen Sport auf ihren Arbeitsstellen kennnenlernten und ansschliessend in ihre Heimat brachten.

Hinzu kamen Monteure, die in jener Zeit damit beschäftigt waren, dass unsere Dörfer an das elektrische Stromnetz angeschlossen werden konnten Auch sie brachten viel Enthusiasmus für diese neue Art sportliche Betätigung mit.

Es reifte schließlich der Entschluss heran einen eigenen Verein zu gründen Dieser Plan wurde dan 1920 in die Tat umgesetzt. „Theel 20“ hieß der erste Thalexweiler Fussballverein, dessen Vereinsfarben nicht balu weiss, wie die der heutigen „Alemannia“ waren, sondern schwarz-grün.

Die eigentliche Geburtsstunde der Alemannia schlug dann am 16.Mai 1926. Im Gründungsprotokoll sind folgende Namen aufgeführt: Stephan Kühn, Albert Bohlinger, Josef Schneider, Alban Bautz, Alfons Schmitt, Alfons Lesch, August Paulus, Peter mink, Josef Schuh, Hans Bender, Karl Bender, Josef Schmitt, Herrmann Schneider, Nikolaus Kirsch und Josef Mink. 1. Vorsitzender wurde Stephan Kühn, dessen Stellvertreter Albert Bohlinger während Josef Schneider das Amt des Schriftführers übernahm.
Der Verein gehörte im Übrigen von dieser Zeit an dem Süddeutschen-Fussballverband an.

Zu den Pionieren des Thalexweiler Fussballs können auch gezählt werden. Nickel Blum, Baptist Bohlinger, Jakob Dill, August Dewes, Quirin Hellmeister, Johann Heime, Franz Kieling, Johann Kirch, Johann Kühn, Nickel Kühn, Alois König, Alois Kuhn, Theodor Linnenbach, Willhelm Linnenbach, Hermann Mark, Johann Mink, Peter Nilles, Peter Risch, Fritz Reyert, Johann Schäfer, Nikolaus Schäfer, Peter Schmitt, Johann Schneider, Matthias Schneider, Nikolaus Schu, Josef Thewes undMartin Volkensfeld.
Wenn die Fussballer auch in den Anfangsjahren auf mancherlei Widerstand stiessen, so konnten Sie sich letztendlich dennoch behaupten.

Allen Widrigkeiten zum Trotz sollten sich auch schon Recht bald die ersten Erfolge einstellen. So wurde die erste Mannschaft am 12. September 1926 stolzer Pokalgewinner in Marpingen, welche auf eigenem Platz mit 1:0 geschlagen wurde.
Die 1. Meisterschaft konnte im Jahre 1929 gefeiert werden. Dies sollte jedoch nicht die einzige bleiben, denn 1934 lag man nach Abschluß der Saison auf Platz 1 der A-Klasse.

Die nächste Meisterschaft fiel dann in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg, als die Mannschaft aus der A-Klasse in die Bezirksklasse aufstieg. Neuanfang nach dem Krieg Schon bald nach dem Krieg wurde der Pflichtspielbetrieb wieder aufgenommen.

Auf einer Sitzung, die am 10. Februar 1946 in Saarbrücken stattfand, wurde durchgesetzt, daß die Vereine in der Klasse spielen sollten, der sie bereits vor Ausbruch des Krieges angehört hatten. Zusammen mit dem SV ,,Alemannia“ gehörten folgende Vereine der neuen Spielklasse an: Ottweiler, Wellesweiler, Wiebelskirchen, Heiligenwald, Schiffweiler, Wemmetsweiler, Landsweiler und Eppelborn, das gleichzeitig in der neuen Saison, die am 17. Februar 1946 eröffnet wurde, unser 1. Gegner war.

Vor 600 Zuschauern – so ist es in der Festschrift des FV Eppelborn anläßlich dessen 75-jährigen Jubiläums nachzulesen – gab es einen 4:1-Erfolg für die ,,Alemannia“. Zu den größten Erfolgen in der Folgezeit zählten das Erreichen des Viertelfinales im Pokal des Saarländischen Fußballverbandes sowie ein 4:4 bei VfB Theley (1957), der seinerzeit der II. Liga Südwest angehörte.

SV Thalexweiler im Jahr 1948

SV Thalexweiler im Jahr 1948

Ein Aufstieg – nicht jedoch wegen einer Meisterschaft, sondern einer guten Plazierung – konnte 1960 verbucht werden, als die ,,Alemannia“ der neu gegründeten B-Klasse III-Theel zugeordnet wurde.

In der Folgezeit schien es so, als habe der Verein dei Zugehörigkeit zu dieser Klasse regelrecht gepachtet, denn es dauerte 15 Jahre, ehe wieder eine Meisterschaft und damit der Aufstieg gefeiert werden konnte.

Es war in der Daison 1974/75, als die 1. Meisterschaft – unter Trainer Ludwig – eine großartige Serie hinlegte und verdientermaßen am Saisonende die Nase vorn hatte.
Danach wurde der SV „Alemannia“ Bezirksligist, da vor der Spielrunde 1979/80 seitens des SFV eine Neuordnung der Klassen erfolgte, durch die Thalexweiler Fußballer quasi noch eimmal aufstiegen.

Auch im Stadtbereich hat sich der Verein einen guten Namen verschafft, denn in den Jahren danach wurde bei den Spielen um den Stadtpokal mehrfach der zweite Platz errungen, wobei man jeweils am FV Lebach scheiterte.

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